Dienstag, 13. Mai 2008

weite Nähe

Manchmal ist es härter, in einer nahen Fernbeziehung zu sein als 1000 e Kilometer getrennt. Wenn man spürt, dass es dem anderen schlecht geht und man eigentlich nur vier Stunden entfernt ist, aber dann doch nicht spontan zu ihm fahren kann. Als es 6000km waren, konnte ich besser damit umgehen. Aber vielleicht sind es auch gar nicht die Kilometer, sondern die in den nun schon fast drei Jahren des Zusammenlebens gewonne Nähe durch räumliche Nähe, die mich fast körperlich leiden lassen, wenn die Stimme von Panther so belegt klingt.
Morgen, morgen sieht das schon wieder besser aus, wenn ich mich am Abend in den Zug werfen kann und nach Hause fahre.

Sonntag, 11. Mai 2008

Zufällig generiert?

zufallsgenerator21

Geräuschpegel

Gerade haben die Mieter über mir Sex. Sie haben so sehr Sex, dass ich das Gefühl habe, noch nie wirklich Sex gehabt zu haben.
Meine Vermieter in B.², Vermieter und Nachbarn in einem Zwei-Familien-Haus, werden mir plötzlich sehr sympathisch. Sie sind über 70 und machen nur Geräusche, wenn sie die Grippe haben.

Freitag, 2. Mai 2008

Die Liebe geht manchmal seltsame Wege

Gerade habe ich Auszüge aus der Rede gehört, aus Sarkozy anlässlich der Verleihung des Karlspreis an Angela Merkel gehalten hat...eine "Liebeserklärung"...wäre es nicht die großartigste Pointe, wenn er Carla Bruni für die Kanzlerin verlassen würde?

Dienstag, 29. April 2008

Entscheidungshilfen

Als ich gestern Abend gegen 21 Uhr in der Behörde, in der ich gerade forsche, ins Atrium sah und nirgendwo in den Büros mehr Licht brannte, erinnerte ich mich an einen Tatort, der in dem Gebäude spielte, und den Mord, der darin abends stattfand, als das Opfer als einziger im Haus war und an einer Vorlage arbeitete.
So schnell habe ich noch nie Feierabend gemacht.

Dienstag, 22. April 2008

Physik im Alltag - Geschwindigkeit & Drehmoment

Mein Leben dreht sich gerade sehr schnell. Am Donnerstag wurde mir klar, dass ich schnell eine Klärung meiner Wohnungssituation brauchte. Die Wohnung in P'berg bei Freunden von A. und A. musste ich zum Ende des Monats räumen, da sie einen vollzahlenden Nachmieter gefunden hatten. Aus würde es also sein, mit meinem Zenleben in einer leeren Wohnung, auf einer Yogamatte schlafend auf Dielenböden.
Die WG, in die ich eh nicht ziehen wollte, weil die Mitbewohner erst einmal nach dem Vibe schauen mussten, bevor sie sich auf den Zeitraum der Zwischenmiete festlegen konnten, meldete sich nicht.
Und dann las ich von der Frau in N*Kölln, die am nächsten Tag um Einzug bat, Ruhe und Sauberkeit wollte. Ja! Freitag Abend hingefahren, angeschaut, festgestellt, sie ist die ehemalige HiWi eines ehemaligen Profs einer ehemaligen Mitbewohnerin und gehofft. Nachts den Anruf bekommen und morgens umgezogen.
Heute packe ich schon wieder meinen Koffer, um nach B. zu pendeln.
Da fällt mir ein, dass der Schlüssel zu alten Wohnung noch nicht übergeben ist...den Freund der Freunde A. und A. angerufen. Der war kaum in der Lage, mir so spontan einen Termin zu geben. Aber dann vereinbarten wir doch, dass ich kurz vorbeikäme, um ihm den Schlüssel zu geben. Da fiel ihm ein, dass die Vertragsunterzeichnung mit dem Nachmieter geplatzt sei. Und ob ich nicht vielleicht doch Interesse hätte...ich biss mir auf die Zunge, um ihm nicht zu sagen, dass ich gerade ein Loch vom Wohnzimmer in meinem Raum für das Telefonkabel gebohrt habe, sich bereits die Zyklen von meiner Mitbewohnerin und mir angeglichen hätten und ich überhaupt eigentlich gerade schon wieder weg sei.
Wie gesagt, mein Leben geht gerade schnell und ich fühle mich manchmal wie ein Kreisel. Dessen Drehbewegungen sind auch äußerst schwer zu berechnen.

Ja, das gilt auch für die WHO

Liebe Menschen,
die mir Mails senden (gut, die lesen i.d.R. nicht diesen Blog), bitte verschickt Anhänge doch nicht immer in diversen Formaten wie Word (Viren!), WordPerfect (hä?) oder diversen OpenOffice-Formaten (so open sind die nämlich gar nicht!).
Ich lese derartige Anhänge einfach nicht mehr und plädiere für das pdf-Format, das mir Dateiformat übergreifend in unterschiedlichsten Betriebs- und Softwaresystemen (man merkt, ich bin totaler Laie) das Lesen des Dokuments ermöglicht.
Und ich weiß, ich kann pdf-Dokumente nicht bearbeiten. Das will ich aber in der Regel auch nicht, sondern nur lesen können, wann ich was wo und wie machen oder wen wann und wo treffen oder was wann beachten soll.
Danke schön.

Sonntag, 20. April 2008

Patient Hitter

Woran man merkt, dass man eine Außenseitersportart betreibt:
Nachdem ich bereits in Bangkok mit dem Panther 1 1/2 Stunden Taxi gefahren war, um zur Baseball-Austragungsstätte während der Student Olympics zu gelangen, wollte ich mir am Sonntag das Eröffnungsspiel der Berliner Fastpitchliga anschauen. Irgendwie hatte ich schon an ein richtiges Baseballfeld mit Zuschauerplätzen gedacht. Aber dann kam ich in Alt-Stralau hinter den Industriebrachen und aufstrebenden Neubaugebieten an und fand mich als einzige nicht persönlich mit den Spielenden verbandelte Zuschauerin auf einem Kunstrasenplatz wieder.
Aber gelernt habe ich beim 13-1 Sieg der Meister der letzten Saison, dass man auch ohne Megaausrüstung (Trikots!) und einen gockelhaften Catcher aber mit geschlossener Leistung in der Defence und den konzentrierteren Hittern gewinnen kann.
Wobei das keine Kritik an gockelhaften Catchern ist. Ich überlege ernsthaft, ob ich nicht als Zweitposition Catcherin werden will, denn diese Körperspannung und Platzbeherrschung hat definitiv 'was und geht mir derzeit noch völlig ab.

Donnerstag, 3. April 2008

Disserei

La, la, la. Ich muss mich ablenken...ab Sonntag ziehe ich also vorübergehend in die Hauptstadt. Dank Freunden von Freunden habe ich auch schon eine Wohnung für den ersten Monat. Sie steht komplett leer. Ich nehme das als sehr gutes Zeichen, denn in Iqaluit habe ich schon einmal in einem leeren Zimmer logiert und das bekam meiner Diplomarbeit sehr gut! Mal gucken, ob Berlin ähnlich wenig social life und entertainment bietet wie die Arktis ;-)

Zeitmanagement, fehlendes

Die Frage des Tages: Kann man in 40 Minuten im letzten noch offenen DHL Depot sein, um die Arbeit noch rechtzeitig loszuschicken? Glück wünschen ist jetzt angesagt.

Montag, 17. März 2008

as time goes by

Gerade ist auf meinem Konto Geld angekommen. Der Vermerk lautet "Überweisung Werkvertrag vom 1.4.2007". Es ist mir ein Vergnügen, für meinen Arbeitgeber vor fast einem Jahr mit einem Werk begonnen zu haben, das fristgerecht zum 31.10. beendet und in Rechnung gestellt und bis heute auf mein Geld gewartet zu haben.
Es war ja auch nur eine Summe, die die Hälfte meines Jahresgehalts ausgemacht hat.

Willkommen...

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