Gedanken

Dienstag, 26. Februar 2008

los, los, weiter

Weil es gerade wieder einmal so passt:

Jedes Blatt
Ich sage dir was ich sehe manchmal
Jedes Blatt einzeln am Baum oder
Aufm Kies kleine Sicheln oder wie das
Weitergeht mit mir: kurze Aufenthalte
Alles wieder zusammenpacken und fort
[Sarah Kirsch]

Mittwoch, 14. November 2007

Astrid Lindgren

Heute wäre Astrid Lindgren 100 Jahre alt geworden.
Und drei ihrer Bücher liegen immer auf meinem Nachttisch und bringen mich durch die Nacht, wenn diese allzu dunkel ist. Und deshalb kommen hier lauter Lieblingsdreier zu Astrid Lindgren:

1. Meine drei Lieblingsbücher von ihr:
  • Ronja Räubertochter
  • Brüder Löwenherz
  • Die Kinder aus Bullerbü
2. Meine drei Lieblingserzählungen
  • Klingt meine Linde
  • Allerliebste Schwester
  • Sonnenau
3. Meine drei Lieblingsfiguren
  • Ronja Räubertochter
  • Pippi Langstrumpf
  • Jonathan Löwenherz
4. Meine drei Lieblingsnamen aus ihren Erzählungen

Dienstag, 24. April 2007

Mäusejagd

Kaum ist mein Panther mal kurze Zeit nicht da, wird mir glasklar, warum ich ihn so wertschätze: Er hätte die riesengroße und ebenso fette Maus aus der Küche vertrieben, die Fallen aufgestellt oder sie gleich gemeuchelt. Und eilte mir zumindest sein bester Freund zu Hilfe beim Fallen aufstellen. Und des Nachts hätte mein Panther mir auch die Angst vor Einbrechern genommen.
Danke, dass den Mann gibt! Wie kann ich da manchmal nur (ver-)zweifeln?

Dienstag, 22. August 2006

Ist-Beschreibung

"Detached" - mein Zustand derzeit.

P.S. Wann wird's mal wieder richtig Sommer? lalalla ...wenn es Sommer wäre...wenn es sohommer wäre...

Dienstag, 8. August 2006

Countdown

http://www.ah-c.ch/ReussiteDE.html

Möge es in 16 Stunden vorbei sein...



P.S. Wie verlinke ich ein Bild mit seiner Originalquelle?

Samstag, 29. Juli 2006

Denkwürdiges

Ich denke sowieso mit dem Knie.

(Joseph Beuys)

Donnerstag, 27. Juli 2006

Abendruh

Ich bin so müde, mir fallen die Augen zu. In den letzten Tagen war ich eindeutig zu viele Stunden wach. Die Aufregung ließ mich nicht schlafen, zwischen Prüfungsvorbereitung und Wohnungssuche fand ich nicht die nötige Ruhe.
Am Mittwoch nun ist alles geregelt und vollendet worden, die mündliche Diplomsprüfung ist bestanden, nun noch eine und dann habe ich endlich das große Ganze hinter mir. Der Mietvertrag ist unterzeichnet, eine Wohnung in B. wird es werden. Schön ist sie und Platz werden Panther und ich auch haben. Ich komme schon wieder ins Plaudern, dabei will ich nur eins: ins Bett fallen. Und genau das werde ich nun auch.

Gut's Nächtle.

Dienstag, 25. April 2006

Die Augen auf Ostafrika

waisen2

Nachdem Titania Carthaga zu bloggerischer Solidarität und Aufmerksamkeit aufgerufen hat, will ich dem gerne nachkommen. Inzwischen sind einige Artikel wie dieser verlinkt worden, die auf die Hungersnot in Ostafrika aufmerksam machen. Dr. Martin Burkhardt, der jetzige diakonische Koordinator der Nord-Diözese der evangelisch-lutherischen Kirche Tansanias, hat Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort initiiert. Sein Waisenprojekt, das an der Bibelschule Mwika in der Kilimanjaro-Region angesiedelt ist, fördert die Ausbildung von Waisen und die Schaffung von Infrastruktur. Spenden für diese Projekte sind immer auch Spenden gegen den Hunger, da die Programme langfristig und nachhaltig ausgerichtet sind. Über 1700 Waisen, deren Eltern an Aids gestorben sind, werden inzwischen erreicht. Im Unterschied zu großen Hilfsorganisationen frisst kein Verwaltungsapparat das Geld auf, sondern das Projekt ist in Basisgruppen organisiert und kann daher unmittelbar und umfassend ansetzen.
Spenden sind möglich an das Missionswerk Neuendettelsau, Konto 10 11111, BLZ 760 605 61 bei der Acredobank Nürnberg, Verwendungszweck: „Bibelschule Mwika/Burkhardt-Waisen".

Waisenarbeit2

Dienstag, 18. April 2006

Kosten des Wissens

Neulich, kurz vor Ostern kam mir unsere Postbotin schwer bepackt entgegen und bat mich, einige Päckchen kurz zu halten, während sie die Briefe in unseren Hausbriefkästen verteilte. Dabei sah ich, wie sie in 4 von den 9 Briefkästen, darunter auch in unseren, einen Brief mit dem gleichen Absender steckte: die KfW. Wenn man nun weiß, dass von den 9 Haushalten 2 aus alleinstehenden älteren Damen, 1 aus einer Mutter-Kind-Familie, 1 Haushalt aus einer kürzlich aus Äthiopien zugezogenen Famile und der Rest aus Studi-Paaren oder WGs, dann hat man schnell errechnet, dass mindestens in unserem Haus 4 von 5 StudentInnenhaushalten wahrscheinlich ihr Studium mit einem Studienkredit finanzieren. Da kann man sich vorstellen, wie einfach mind. 500€ für diese Studierenden zusätzlich aufzubringen wären. Aber wir aufstrebenden, ehrgeizigen und intelligenten deutschen Studis verschulden uns lieber, nehmen noch einen Nebenjob an oder geben pragmatische Interviews anstelle wirklich etwas zu bewegen und die Welt ein Stück weit gerechter zu machen. Irgend etwas läuft falsch und ich bin ein Teil davon.

Samstag, 15. April 2006

Eventglauben leben

Machmal frage ich mich, ob ich nicht auch eine Eventchristin bin. Ein Artikel in meiner liebsten ZEITung über das Bistum Essen, in dem fast 100 Kirchen geschlossen werden, hat mich darauf gebracht. Zwar bin ich keine Katholikin und nicht für die fehlende "Wirtschaftlichkeit" (großartig von McKinsey analysiert, gell?) des Bistums verantwortlicht, aber regelmäßig in den Sonntagsgottesdienst meiner Gemeinde gehe ich auch nicht. Ich suche mir interessante Sonderveranstaltungen heraus: den Advent, gestaltet mit Texten von Brecht Die Nacht ihrer ersten Geburt war/Kalt gewesen. In späteren Jahren aber/Vergaß sie gänzlich/Den frost in den Kummerbalken und rauchenden Ofen/Und das Würgen der Nachgeburt gegen Morgen zu. /Aber vor allem vergaß sie die bittere Scham/Nicht allein zu sein/Die den Armen eigen ist./Hauptsächlich deshalb /Ward es in späteren Jahren zum Fest, bei dem/Alles dabei war./ Das rohe Geschwätz der Hirten verstummte./ Später wurden aus ihnen Könige in der Geschichte./ Der Wind, der sehr kalt war/ Wurde zum Engelsgesang./ Ja, von dem Loch im Dach, das den Frost einließ, blieb nur/ Der Stern, der hineinsah./Alles dies/Kam vom Gesicht ihres Sohnes, der leicht war/ Gesang liebte/ Arme zu sich lud/ Und die Gewohnheit hatte, unter Königen zu leben/ Und einen Stern über sich zu sehen zur Nachtzeit.
und den großen Propheten; eine ökumeníschen Kreuzweg mit der armenischen Gemeinde oder Musikandachten. Verändern sich die Gläubigen und erreichen so den Glauben nicht mehr oder verändert sich die Kirche genug, um die Gläubigen heute zu erreichen?
Ab September werde ich all die Fragen wahrscheinlich viel unmittelbarer erfahren und miterleben. Ich freue mich darauf, wenngleich ich nur die Begleitung bin und an meiner Fähigkeit im Vergleich zu anderen zweifle.

Willkommen...

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