Sonntag, 16. April 2006

Frohe Ostern!

hasi

Samstag, 15. April 2006

So, Senor?

Ein echter Skorpion ist nicht wirklich für Partys geschaffen. Kritisch beobachtet er das Treiben aus Distanz und macht sich so seinen Reim auf die menschlichen Schwächen. Einige Skorpione werden oft eingeladen und sind trotzdem kaum vor die Türe Ihrer vier Wände zu bewegen. [...] Der Skorpion reicht zu Beginn seiner Party gerne einen starken Drink, denn dann gehen die Leute schneller aus sich heraus und er kann sie besser analysieren. Ihre Gäste sollten vor allen Dingen keine Angst vor tiefgreifenden Gesprächen habe [...]

Na, da bin ich froh, dass an diesem denkwürdigen Abend vor 3 Jahren, 20 Tagen und 18 Stunden letzteres Überhand gewann und die Party besucht, der Alkohol getrunken und unsere Tiefgründigkeit angetestet wurde.


Via Zorra

Eventglauben leben

Machmal frage ich mich, ob ich nicht auch eine Eventchristin bin. Ein Artikel in meiner liebsten ZEITung über das Bistum Essen, in dem fast 100 Kirchen geschlossen werden, hat mich darauf gebracht. Zwar bin ich keine Katholikin und nicht für die fehlende "Wirtschaftlichkeit" (großartig von McKinsey analysiert, gell?) des Bistums verantwortlicht, aber regelmäßig in den Sonntagsgottesdienst meiner Gemeinde gehe ich auch nicht. Ich suche mir interessante Sonderveranstaltungen heraus: den Advent, gestaltet mit Texten von Brecht Die Nacht ihrer ersten Geburt war/Kalt gewesen. In späteren Jahren aber/Vergaß sie gänzlich/Den frost in den Kummerbalken und rauchenden Ofen/Und das Würgen der Nachgeburt gegen Morgen zu. /Aber vor allem vergaß sie die bittere Scham/Nicht allein zu sein/Die den Armen eigen ist./Hauptsächlich deshalb /Ward es in späteren Jahren zum Fest, bei dem/Alles dabei war./ Das rohe Geschwätz der Hirten verstummte./ Später wurden aus ihnen Könige in der Geschichte./ Der Wind, der sehr kalt war/ Wurde zum Engelsgesang./ Ja, von dem Loch im Dach, das den Frost einließ, blieb nur/ Der Stern, der hineinsah./Alles dies/Kam vom Gesicht ihres Sohnes, der leicht war/ Gesang liebte/ Arme zu sich lud/ Und die Gewohnheit hatte, unter Königen zu leben/ Und einen Stern über sich zu sehen zur Nachtzeit.
und den großen Propheten; eine ökumeníschen Kreuzweg mit der armenischen Gemeinde oder Musikandachten. Verändern sich die Gläubigen und erreichen so den Glauben nicht mehr oder verändert sich die Kirche genug, um die Gläubigen heute zu erreichen?
Ab September werde ich all die Fragen wahrscheinlich viel unmittelbarer erfahren und miterleben. Ich freue mich darauf, wenngleich ich nur die Begleitung bin und an meiner Fähigkeit im Vergleich zu anderen zweifle.

Freitag, 14. April 2006

Gedanke

Ich kann, weil ich will, was ich muss.
Immanuel Kant

Verzicht

Seit gestern Abend, nach dem letzten Mahl sozusagen, gibt es nichts mehr zu essen, nur noch Getränke. Und nun geht es auf in die Kirche, zur Todesstunde Christi. Morgen, gehe ich morgen eigentlich auch in den Gottesdienst? Darüber muss ich nachdenken, am Sonntag gibt es auf jeden Fall Osternacht und Auferstehungsgottesdienst. Am liebsten auf dem Friedhof, vor einigen Jahren war ich mal auf einem, alter Friedhof, nun direkt neben dem Autobahnkreuz, der Posaunenchor kam kaum gegen den Lärm an (btw: was machen all die Menschen um 7 Uhr an Ostersonntag auf der Autobahn?), aber die Worte des Pfarrers, die uns aufforderten, auf den Gräbern zu tanzen, sind mir bis heute im Ohr und Gedächtnis geblieben.

Mittwoch, 12. April 2006

btw

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Dienstag, 11. April 2006

Yoga

yoga


Ich will ein Yogazentrum hier im Viertel, sofort und bitte mit Preisen, die meinem Studierendenbudget nicht abträglich sind! Ansonsten nähme ich es auch in Kauf, wenn meine Uni Kurse anböte, die nicht am Arsch der Welt in den grünen Vorbezirken stattfänden. Ich erinnere mich da an 3,5 Minuten Fußweg (bergauf gerechnet!) zu den Facilities dieser schönen Uni:

"Weil ich es kann"

Ich mag Spätvorstellungen im Kino. Dann macht der Film sogar am Kinotag Spaß. Der Saal ist fast leer, der Abstand ermöglicht mir, mich fallen zu lassen. Niemand sitzt neben mir, der in sein Handy spricht, dass der Film total unmöglich sei. Kein Paar ist so nah, dass man mitbekommt, dass der Kinobesuch ihr erstes Date ist und sie sich eigentlich so viel und so viel Wichtiges zu erzählen haben, dass das auch während des Films nicht unterbrochen werden kann. Keine Duftwolken anderer Menschen umgeben mich und ich höre auch kein Popcorn knistern. Es gibt natürlich eine Einschränkung, Panther und ich knistern und tuscheln, aber wir sitzen weit genug entfernt von den anderen.
Der Film Inside Man war zudem richtig gut, voller überraschender Wendungen, schöner Menschen und mit einer Beobachtungsgabe für die kleinen Grausamkeiten und Rassismen des Alltags gefilmt. Und die Figut, die Jodie Foster verkörpert, mahnt mich, mich auf meine High Heels zu schwingen und die Sneakers nach ganz hinten im Schrank zu verbannen.

Montag, 10. April 2006

Websozis

Spiegel online berichtet, dass die "Websozis" sprachlos über den Rückzug von Platzeck seien, dabei habe ich gleich heute Morgen bei Titania etwas darüber gelesen und auch beim Blog der NRWSPD gab es die Eilmeldung. Natürlich ist der Rücktritt kaum mit Müntes Abgang und den damit verbundenen Diskussionen und Initiativen vergleichbar und damit bietet er wohl wenig Möglichkeit für Aktionismus, sondern erzeugt Verständnis.

Wechsel

Gerade habe ich mich von meiner Lektüre über Fundamentalismus als maskierter Nihilismus gelöst, um ein wenig zu surfen, da lese ich auf Spiegel online, dass Matthias Platzeck als Parteivorsitzender der SPD zurückgetreten ist. Ich bin bestürzt, aber mir bleibt auch nichts anderes, als ihm Gute Besserung und Gesundheit zu wünschen. Ich weiß, dass M. sich freuen wird, dass ihr Landesvater Kurt nun neuer Parteivorsitzender werden soll. Ich bin traurig über den Rücktritt, denn Platzeck versprach Hoffnung, dass meine Partei jünger und frischer würde. Ob Kurt Beck das verkörpert?

Sonntag, 9. April 2006

Oh so busy

Gestern war ich auf dem vorgezogenen Geburtstagsbrunch von S., einer der Ehemaligen von meinem Panther. Geburtstag hat sie heute, aber da hat sie bereits einen Termin, Konfirmation des Neffen ihres Mannes. Alle 15 Bruncher scheinen mindestens ebenso beschäftigt. Die eine Hälfte geht nach etwa 90 Minuten wieder, die andere kommt erst nach 3 Stunden. Die Frage, was denn an diesem Wochenende noch so geplant sei, dominiert. Ich sitze zwischen all den fleißigen Menschen, zum Großteil Theologen und Grund- und Hauptschullehrerinnen, und esse Feta-Knoblauch-Creme und Lachsschnittchen. Man zitiert aus Pfarrdienstrichtlinien, in denen festgehalten sei, dass Teppich in Pfarrhäusern zu vermeiden, neutrale Fliesen in der Küche dagegen zu bevorzugen seien. A., der jetzt in N./a.d.A. Pfarrer zur Anstellung ist, berichtet von dem spießigen Partykeller mit Wagenrad als Raumteiler in seinem neuen Haus. Lieber hätten er und seine Frau S., die gerade ihren Mutterschutz begonnen hat, ja eine Wohnung angemietet, aber wo bekomme man derzeit noch 5 Zimmer Etagenwohnungen in N./a.d.A.? An der Hausbar genehmige ich mir einen Wodka, den ich mit dem Bio-Orangensaft mische. A. erzählte derweil von ihrem Nachbarn, dessen Freundin bei der WM als Französin derart mitfieberte, dass sie nahezu unanständige Geräusche von sich gegeben hätte. Ich stehe auf und suche vergebens Fleisch unter dem angerichteten Essen. Dann geht N. S. fragt ihn, ob er wohl auch noch Termine dieses Wochenende habe. Er antwortet, das stimme, er müsse noch Geschenke einpacken, morgen sei Konfirmation.

Donnerstag, 6. April 2006

...

Eleganz ist das Küken der Ästhetik.

Willkommen...

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